15 Lösungen für Aurich.
Eine Bewerbung um das Bürgermeisteramt sollte mehr sein als ein Lebenslauf. Sie sollte zeigen, wofür man steht, wenn man gewählt wird. Auf dieser Seite finden Sie meine 15 Lösungsansätze für einige wichtige Themen unserer Stadt – von Ganztagsschulen bis Stadtfinanzen.
Lesen Sie sie und gehen Sie zu den einzelnen Themen gerne mit mir in den Dialog.
Ganztagsschulen.
Bis 2028 hat jedes Grundschulkind den Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung. Den Rechtsanspruch, der ab 2026 mit den Erstklässlern beginnt, möchte ich als Chance, nicht als Pflichtübung, verstehen. Aurich soll die Stadt sein, in der Familienleben funktioniert. Weil Kinder nicht warten können, bis Politik in Gang kommt.


Sichere Schulwege.
Kein Kind sollte auf dem Schulweg in Gefahr sein! Die Schulwegsicherung wäre eine meiner Prioritäten. Die bereits angeschoben Konzepte, dürfen nicht in den Schubladen verschwinden. Das Ordnungsamt muss gestärkt werden. Bspw. Falschparken vor Schulen sollte konsequenter geahndet werden. Denn Regeln, die niemand durchsetzt, schützen auch niemanden.
Die Bahn.
„Ein bisschen Bahn“ geht nicht. Die Bahn fährt – oder sie fährt nicht. Auf Kreis-, Landes- und Bundesebene möchte ich mich für den Anschluss unserer Stadt an den Schienenpersonennahverkehr richtig stark machen. Mit anderen ostfriesischen Kommunen möchte ich eine Allianz bilden, weil wir gemeinsam mehr Gewicht haben. Die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner nehme ich ernst. Es braucht echte Dialogformaten und keine Gesprächs-Pflichttermine.


Kasernengelände und Stadtquartier.
Die Bundeswehr als Teil unserer Stadt.
Das Blücher-Areal ist eine der größten Chancen, die Aurich in den nächsten Jahren hat. Mit dem Bundesverteidigungsministerium würde ich persönlich – nicht über Briefe, sondern am Tisch, sprechen wollen. Mein Konzept: bezahlbarer Wohnraum für Familien, ein fester Platz für Soldatinnen und Soldaten, ein Quartier mit echter Nachbarschaft. Bis zu 350 neue Wohnungen mitten in Aurich. Es gibt erfolgreiche Kooperationen zwischen Bund und Kommunen in ähnlicher Sachlage. Ich möchte von Anderen lernen.
Innenstadt weiter beleben.
Die Innenstadt ist das Gesicht unserer Stadt und damit Chefsache. Als Bürgermeisterin würde ich gemeinsam mit dem Stadtmarketing aktiv auf alle Akteure zugehen und gemeinsam Konzepte weiterentwickeln. Ich wünsche mir einen Co-Working Space und Pop-up-Flächen für Gründerinnen und Gründer, denn das schafft Platz für neue Ideen. Und ich würde auch selbst zum Hörer greifen, um neue Gewerbetreibende nach Aurich zu locken. Der Staat ist nie der bessere Unternehmer – aber er kann der bessere Türöffner sein.


Sportstätten pflegen.
Wer Vereine hängen lässt, lässt das Ehrenamt hängen. Aurich sollte den Sanierungsbedarf aller Sportstätten transparent erfassen und gemeinsam mit den Vereinen priorisieren. Ein verbindlicher Sanierungsfahrplan sollte Teil des Haushalts sein. Vereine sind Partner, nicht Bittsteller. Mit modernisierten Sportstätten kann Aurich neben dem Schulsport auch zum Sichtungsort für Spitzensport im Norden werden – Talente bleiben hier, der Schul- und Breitensport profitiert.
Bürgernähe.
Eine Bürgermeisterin gehört dorthin, wo die Menschen sind. Schon jetzt als Kandidatin möchte ich mit allen Auricherinnen und Aurichern ins Gespräch kommen. Als Bürgermeisterin würde ich weiter monatliche Sprechstunden ohne Voranmeldung anbieten wollen, rotierend in allen Ortsteilen unserer Stadt. Vereine, Schulen und Betriebe möchte ich nicht nur im Wahlkampf besuchen. Es sollte auch digitale Anfragen an das Verwaltungsoberhaupt geben und ich würde eine regelmäßige Videobotschaft aus dem Rathaus senden wollen, wie einen Video-Newsletter.


Verwaltung als Genehmigungsbehörde.
Wer eine Baugenehmigung beantragt oder einen Parkausweis braucht, soll wissen, woran er ist – nämlich in Aurich an einer Behörde, die Lösungen für die Umsetzung der beantragten Projekte sucht! Bei der Digitalisierung darf es gerne noch schneller vorangehen. Bei allen Veränderungen müssen Mitarbeitende aktiv einbezogen werden – die besten Vorschläge kommen aus der Verwaltung selbst. KI sollte da genutzt werden können, wo sie entlastet, allerdings transparent und mit Augenmaß.
Sicherheit und Ordnung mit Erfahrung.
Sechzehn Jahre als Strafrichterin haben mir gezeigt, was Menschen Angst macht – und was hilft. Ich möchte den kommunalen Ordnungsdienst aufstocken und die Zusammenarbeit mit der Polizei vertiefen. Beleuchtung in Innenstadt und Ortsteilen sollte weiter modernisiert und ausgebaut werden. Verordnungen, die niemand durchsetzt, sollten gestrichen oder ernst genommen werden. Sicherheit kostet Geld. Sie gibt Aurich aber auch etwas zurück: Lebensqualität!


Solide Finanzen mit Plan.
Mit dem Geld der Auricherinnen und Auricher umzugehen, ist eine Ehre. Ich würde nicht einfach jede verfügbare Förderkulisse von Bund und Land ziehen wollen, nur um sie zu haben. Auch geförderte Projekte lösen Kosten bei der Stadt aus. Doch bevor neue Schulden gemacht werden, müssen für die konkreten Themen alle denkbaren Hilfen gefunden werden. Der Haushaltsplan sollte in noch bürgerfreundlicher Sprache online zu finden sein. Investitionen müssen wir als Stadt nach Wirkung und Dringlichkeit priorisieren – ich lehne Leuchtturmprojekte auf Kosten der Substanz ab. Nachhaltigkeit ist auch ein Gebot der Finanzpolitik.
Ehrenamt sichtbar machen.
Feuerwehr, DRK, Sportvereine, Tafeln, Kulturinitiativen und viele mehr – sie sind das Rückgrat unserer Stadt. Ich wünsche mir eine jährliche Ehrungsveranstaltung für besondere Leistungen und eine Art Gedenktafel für die herausragenden Persönlichkeiten aus unserem Ehrenamt. Für die Förderung unserer Vereine und Institutionen wünsche ich mir eine konkrete Förderrichtlinie, damit alle dieselben Chancen auf eine Förderung haben und der Prozess dahin transparent gestaltet wird. Das habe ich bereits als Antrag auf den Weg gebracht.


Klimaschutz als Ausdruck unserer Verantwortung.
Klimaschutz ist die Verantwortung, die wir kommenden Generationen schulden. Als Bürgermeisterin würde ich die energetische Sanierung städtischer Gebäude weiter fördern. Die Bepflanzung der städtischen Beete stelle ich mir mit insektenfreundlichen Pflanzen vor, nicht mit hybriden Stiefmütterchen. Es ist unserer Aufgabe, hier nachhaltiger zu planen und Raum für Bäume auch in der Innenstadt zu schaffen.
Aurich gestaltet den Wandel.
Unsere Bevölkerung verändert sich – im Alter, im Wohnraum- und im Pflegebedarf. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte. Ich begreife Wirtschaftsförderung als Kreislauf, denn durch eine starke Wirtschaft bekommt Aurich attraktive Arbeitsplätze und mithin Zuzug von qualifizierten Menschen, die in einer attraktiven Stadt mit guten Chancen in Bildung, Wohnen und Freizeit leben möchten. Hierdurch kommen Steuergelder in die Kasse, die wiederum die Projekte für Teilhabe, Kunst & Kultur, Beförderung, Freizeit und Bildung ermöglichen. Junge Fachkräfte gewinnt Aurich aktiv durch attraktiven Wohnraum, Kita-Plätze und Freizeitangebot. Im Gebäude der UEK sehe ich Projekte des Generationenwohnens und Räume für Fernstudiengänge gleichermaßen!


Veränderungen durch die Zentralklinik aktiv begegnen.
Nur mit der Zentralklinik holen wir auch in zwanzig Jahren noch gute Medizinerinnen, Mediziner und Pflegepersonal nach Ostfriesland. Während der Bauphase muss die medizinische Versorgung in Aurich lückenlos bleiben – das ist eine zentrale Aufgabe in diesem Prozess. Hier würde ich als Bürgermeisterin auch für den notwenigen Austausch mit dem Landkreis sorgen wollen, der die Information der Bürgerinnen und Bürger erst ermöglicht. Fachärzte möchte ich direkt ansprechen und für die Ansiedlung mit ihren Praxen in unserer Stadt werben.
Das EEZ als Lernort und attraktive Location.
Das EEZ steht für Mut und Aufbruch. Es mahnt zugleich, mit Steuergeldern sorgfältig umzugehen. Beides nehme ich sehr ernst. Die Kooperationen mit Auricher Schulen möchte ich ausbauen, denn das EEZ ist als fester außerschulischer Lernort bereits gut etabliert. Neue Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft würde ich aktiv suchen wollen – Ostfriesland hat eine Energiekompetenz, die wir zeigen sollten. Den Freizeitwert des EEZ möchte ich weiter ausbauen. Denn es fehlt in Aurich auch an Veranstaltungsräumen! Ohne den Gastronomen Konkurrenz zu machen, könnte das EEZ für Catering weiter geöffnet werden und die Ausstellung neu gedacht werden. Auch als Kulturraum und Bühne hätte das EEZ einen Mehrwert!
